Offizielle Stellungnahme zur Ausschussgemeinschaft "Bürgerliche Mitte /AfD"

29.05.2014 – 

Stellungnahme der Jungen Freien Wähler München zur Ausschussgemeinschaft Bürgerliche Mitte / AfD

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir, der Vorstand der Jungen Freien Wähler München, distanzieren uns entschieden von dem Ansinnen der beiden Stadträte der Freien Wähler, als „Bürgerliche Mitte“ eine Ausschussgemeinschaft unter anderem mit der AfD einzugehen. Deshalb sind wird erleichtert, dass dieses Bündnis – auf innerparteilichen Druck hin – bereits nach einem Tag wieder beendet wurde. Dennoch sind wir keineswegs beruhigt. Wegen der bundesweiten Vorbildfunktion der bayerischen Landeshauptstadt als größte, florierende Kommune Deutschlands wollen wir nicht, dass die AfD hier salonfähig wird und schon gar nicht durch die Stadträte der Freien Wähler!

Erst recht fühlen wir uns übergangen und sind entsetzt über die undemokratische, hinterlistige Vorgehensweise, die mit den Freien Wählern München nicht abgesprochen war. Die beiden Stadträte haben gezielt die Europawahl abgewartet, bis sie ihr Vorhaben veröffentlichten.

Ihr Verhalten muss angesichts des Schadens, den sie den Freien Wählern damit zufügten, durch Beschlüsse der außerordentlichen Parteivorstandssitzung weitere Konsequenzen haben.

Wir als junge Vertreter stellen uns einstimmig gegen solche Alleingänge und wissen die große Mehrheit unserer Partei, der Freien Wähler, hinter uns.

In Freundschaft,

Marcel Herkert, Vorsitzender
Michael Schultheis, stellv. Vorsitzender
Marlene Strasser, stellv. Vorsitzende
Johannes Meiners, Schatzmeister
Karl Ilgenfritz, Beisitzer